Fossiler Urvogel aus dem WeltnaturerbeHier praesentieren wir Ihnen einen fossilen Vogel aus der UNESCO-Weltkulturerbestaette
Grube Messel.
Voegel gehoeren aufgrund ihrer hohlen, fragilen Knochen zu den seltensten Fossilien ueberhaupt. Funde aus Messel sind in Sammlerkreisen sehr begehrt da diese beruehmte Fundstelle seit Jahrzehnten unter strengem Schutz steht und dort nicht mehr gesammelt werden darf. Das hier angebotene Exponat wurde in den 1970 er Jahren gefunden, es stammt aus dem Nachlass eines bekannten Sammers (Otto Feist).
- Wissenschaftliches Juwel: Voegel aus Messel geben entscheidende Hinweise auf die fruehe Evolution der modernen Vogelwelt kurz nach dem Aussterben der Dinosaurier.
- Aufwaendige Praeparation: Das Fossil wurde aufwendig mittels der Transfermethode auf Kunstharz gesichert, um die extrem empfindlichen Knochenstrukturen fuer die Ewigkeit zu bewahren.
Produktdetails:- Art: Fossiler Vogel. Die genaue Bestimmung steht noch aus, vermutlich handelt es sich um die sogenannte "Messelralle" Messelornis cristata
- Alter: ca. 47 Millionen Jahre (Eozaen)
- Fundort: Grube Messel, Hessen, Deutschland
- Zustand: Es handelt sich um ein weitgehend komplettes Skelett mit Schaedel. Es ist leicht disartikuliert aber mit Weichteilerhaltung (Mageninhalt, Auge) Gute Erhaltung der Skelettstruktur, Teile der Knochen waren im Negativ ueberliefert (Teile der Beinknochen und die Schnabelspitze) , sie wurden mit dunklerer Farbe nachcoloriert um diese Bereiche deutlich erkennbar zu machen.
- Groesse des Exponates: die groessten messbaren Abmessungen am Fossil betragen etwa 16,5 x 12,5 cm. Der Schaedel misst etwa 4 cm. Die Matrix ist ungebrochen, sie misst etwa 20 x 14,5 cm.
- Besonderheit: Vogel-Funde kommen im Vergleich zu Fischen nur aeusserst selten auf den Sammlermarkt.
- Interessante Provenienz: Das hier angebotene Exponat stammt aus dem Nachlass eines bekannten Sammers (Otto Feist).
In den 1970er und 80er Jahren sollte die Grube Messel als Muelldeponie genutzt werden. Herr Feist gehoerte zu den treibenden Kraeften die gegen dieses Vorhaben kaempften. Ohne den Einsatz von Privatsammlern wie ihm waeren heute unzaehlige wissenschaftliche Schaetze unter Muell begraben. Feist war ein Meister der sogenannten Transfermethode. Da der Messeler Oelschiefer an der Luft austrocknet und zerbroeselt, entwickelte und perfektionierte er die Technik, die Fossilien in Kunstharz einzubetten. Viele der heute in Museen ausgestellten Stuecke wurden nach seinen Verfahren (oder sogar von ihm selbst) für die Ewigkeit gesichert. Seine Sammlung war legendaer und umfasste Stuecke, die selbst Museen vor Neid erblassen liessen. Seine umfangreiche Sammlung bildet heute einen Grundstock für das Fossilien- und Heimatmuseum Messel dem er viele seiner bedeutendsten Stuecke als Leihgaben oder Schenkungen ueberliess.
Verpassen Sie nicht diese Gelegenheit, so etwas kommt nur selten auf den Markt!