Diese Platte mit Fossilien von dreizehn Fischen stammt aus der oberen Trias (Noricum, etwa 220 Mio. Jahre alt) von Wiestal bei Hallein bei Salzburg in Oesterreich.
Funde von fossilen Fischen aus der Trias sind große Raritaeten. Salzburg hatte das Glueck im Wiestal bei Hallein kurzzeitig einen Aufschluss zu besitzen der Ueberreste von Schmelzschuppern enthaelt. Deren Qualitaet ist einzigartig und von internationaler Bedeutung. Das fossilhaltige Material wurde bis vor einigen Jahrzehnten bergmaennisch abgebaut. Aus dem bitumenhaltigen Gestein (Hauptdolomit) wurde Steinoel gewonnen. Schon die Roemer haben diesen Stein bereits vor 1500 Jahren für Fußbodenmosaike genutzt.
Bei der hier zum Verkauf stehenden Fisch-Platte handelt es sich um ein solches Stueck aus dem Wiestal.
So etwas Seltenes wird kaum zum Kauf angeboten.
Der Stein enthaelt mehrere Arten von Schmelzschuppenfischen (Strahlenflosser):
- Heterolepidotus dorsalis (neu Paralepidotus)
- Ophiopsis attenuata
- Colobodus ornatus
Sie gehoeren zur Gruppe der Knochenfische die damals noch keine Graeten hatten. Aus den Ganoidschuppen haben sich erst spaeter die Graeten entwickelt. Diese Schmelzschuppenfische wurden 1905 von Prof. Uhlig, Prof. Diener und Privatdozent Arthaber vom geologischen und palaeontologischen Institut der Universitaet Wien wissenschaftlich beschrieben.
Der Stein ist ungebrochen, misst etwa 30 x 20 x 4,5 cm und hat eine Staerke von 4,5 cm.
Dieses Fossil ist ein Unikat und wurde im Jahre 1994 auf privatem Gelaende legal gesammelt. Die Suche war nur wenige Wochen moeglich, seither ist die Fundstelle geschlossen.
Die Fische wurden duenn mit farblosem Lack ueberzogen, dies kann wenn gewuenscht problemlos mit Aceton entfernt werden.
Keine weiteren Manipulationen!