Seelilie Bactrocrinites jaeckeli

Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Für eine größere Ansicht klicken Sie auf das Vorschaubild
1.149,00 EUR Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten



  • Details
  • Mehr Bilder

Produktbeschreibung

Hier handelt es sich um eine fossile Seelilie Bactrocrinites jaeckeli. Der Fund stammt aus den Ablagerungen des Unter-Devons von Bundenbach. Das Alter dieser Versteinerung belaeuft sich auf etwa 400 Millionen Jahre.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu dieser Art:
  • Zeitliche Einordnung: Sie lebte vor etwa 419 bis 393 Millionen Jahren (Unteremsium bis Unterdevon).
  • Fundort: Die Art ist besonders bekannt aus den historischen Dachschieferbruechen von Bundenbach im Hunsrueck, Deutschland. Da der kommerzielle Abbau dort 1999 eingestellt wurde, stammen neue Exemplare heute meist aus Altsammlungen.
  • Merkmale & Erhaltung:
    • Erhaltung: Die Fossilien aus Bundenbach sind oft durch Pyrit ersetzt (Pyritisierung), was ihnen nach der Praeparation einen metallischen, goldenen Glanz verleiht.
    • Morphologie: Es handelt sich um feingliedrige Seelilien mit einem oft sehr langen Stiel. Ein vollständiges Exemplar kann eine Länge von etwa 135 mm erreichen, wobei Kelch und Arme allein oft nur etwa 16 mm messen.
  • Systematik: Sie gehoert zur Gruppe der Cladida (Untergruppe Dendrocrinidae). Die Art wurde 1934 von Schmidt wissenschaftlich beschrieben. 
Aufgrund der hervorragenden Erhaltung im Hunsrueckschiefer koennen diese Fossilien oft sogar mittels Roentgentechnik untersucht werden, um feinste Details der Skelettstruktur sichtbar zu machen.

Interessant: mit erhaltenen Cirren! In der Palaeontologie beziehen sich Cirren im Zusammenhang mit Seelilien auf spezialisierte, gliederartige Fortsaetze am Stiel der Tiere.
Funktion und Aufbau der Cirren bei Seelilien:
  • Verankerung: Die Hauptaufgabe der Cirren besteht darin, die Seelilie am Meeresboden oder an anderen Objekten zu fixieren. Sie wirken oft wiekleine Greifhaken oder Wurzeln, die sich im Sediment verankern oder um Hartgrund klammern können.
  • Struktur: Cirren bestehen aus einzelnen kleinen Gliedern (Cirralia), die aehnlich wie die Stielglieder (Columnalia) aufgebaut, aber meist kleiner und oft deutlich laenger als breit sind.
  • Anordnung: Bei vielen Crinoiden sind sie in regelmaessigen Abstaenden (Whorls) am Stiel angeordnet.
  • Beweglichkeit: Während die Fossilien starr wirken, konnten lebende Seelilien ihre Cirren durch spezialisierte Bänder (Ligamente) und teilweise auch nervoes gesteuerte Gewebe langsam bewegen, um einen optimalen Halt zu finden.
Besonderheit:  bei Bactrocrinites jaeckeli sind diese feinen Strukturen durch die besondere Art der Erhaltung (Pyritisierung) oft aussergewoehnlich detailliert ueberliefert. Da diese Seelilien in einer Umgebung mit feinem Schlamm lebten, dienten die Cirren dort vor allem dazu, den langen Stiel im weichen Boden zu stabilisieren, damit die Krone zur Nahrungsaufnahme in die Stroemung ragen konnte.


Das hier angebotene Fossil ist aussergewoehlich gut und sehr detailreich erhalten. Es wurde meiserhaft praepariert.
Die groesste Abessung am Fossil betraegt etwa 13 cm. Das entspricht einem grossen ausgewachsenen Individuum.
Der Stein ist original und ungebrochen, er misst etwa 35 x 20 cm.

Museumsqualitaet - Keinerlei Maniulationen!


 
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli
Seelilie Bactrocrinites jaeckeli