Dieser Stein enthaelt zwei fossile Schlangensterne
Furcaster. Das Fundstueck stammt aus den Schichten des Unter-Devons von Bundenbach in Deutschland.
Dort wurden im weltberuehmten Hunsrueckschiefer einige der spektakulaersten Exemplare von
Furcaster gefunden, einem ausgestorbenen Schlangenstern aus dem Unterdevon (vor ca. 400 Millionen Jahren).
Das Besondere an
Furcaster aus Bundenbach
- Pyritisierung: Die Weichteile und feinsten Strukturen der Tiere wurden oft durch Pyrit (Katzengold) ersetzt. Dies geschah durch eine schnelle Einbettung in sauerstoffarmem Schlamm, was die Verwesung stoppte.
- Roentgenaufnahmen: Dank der metallischen Pyrit-Erhaltung lassen sich die Fossilien im dunklen Schiefer perfekt mittels Roentgenstrahlen untersuchen, wodurch Details sichtbar werden, die mit blossem Auge verborgen blieben.
- Schichten: Die Funde stammen aus den Kauber Schichten (Hunsrueckschiefer-Formation), die im Unteren Emsium entstanden.
- Entstehung: Die Tiere wurden vermutlich durch ploetzliche Schlammstroeme (Truebestroeme) am Meeresboden begraben und so in ihrer natürlichen Haltung konserviert.
- Praeparation: Aufgrund der Härte des Pyrits im Vergleich zum weicheren Schiefer können Experten die Fossilien mit speziellen Strahlverfahren freipraeparieren
Allgemeine Merkmale von Schlangensternen- Nah verwandt mit Seesternen: Schlangensterne sind die naechsten Verwandten der Seesterne.
- Bewegliche Arme: Sie bewegen sich mit ihren beweglichen Armen fort, ohne Saugfuesschen (Podien) wie Seesterne.
- Zahnplatten: Sie haben Skelettplatten im Mund, die wie Kiefer und Zaehne wirken, um Nahrung zu zerkleinern.
- Kein After: Der Verdauungstrakt ist sackfoermig und hat keinen After; Nahrung wird wieder ausgespuckt.
Zusammenfassend ist
Furcaster ein beruehmtes Fossil, das Einblicke in die ausgestorbene marine Tierwelt des Devons gibt, insbesondere in die faszinierende Gruppe der Schlangensterne
Erloschener Fundort: Die Art ist besonders bekannt aus den historischen Dachschieferbruechen von
Bundenbach im Hunsrueck, Deutschland. Da der kommerzielle Abbau dort 1999 eingestellt wurde, stammen solche Exemplare heute nur noch aus Altsammlungen.
Das hier angebotene Exponat wurde professionell und behutsam mittels moderner Sandstrahltechnik freigelegt. Dadurch konnten wunderbare Details erhalten werden. Als Besonderheit enthaelt der Stein sogar zwei Individuen dieder ausgestorbenen Schlangensterne.
Die groesste Abmessung am Fossil betraegt etwa 12 cm.
Der Stein ist original und ungebrochen, er misst etwa 15 x 10 cm.
Ehrliches Stueck ohne jegliche Manipulationen.